Die unendlichen Leiden des jungen Flüchtlings B.

Im Februar 2016 haben wir für einen afghanischen jungen Asylbewerber die Patenschaft übernommen. Im Dezember 2016 übernahmen wir für den jungen unbegleiteten minderjährigen Flüchtling (umF) die Pflegschaft und der damals 16 jährige wurde Mitglied in unserer Familie und zog bei uns ein. Seit dieser Zeit betreuen wir Bahar sehr intensiv und unterstützen ihn soweit wir können im Umgang mit den Behörden und bringen ihm unsere Kultur näher.

Bei dieser Arbeit haben wir gelernt, dass es Asylbewerber in Bayern besonders schwer haben. Sie dürfen meist nicht selbst für Ihren Lebensunterhalt sorgen, die bayerische Staatsregierung erlaubt ihnen solange sie im Asylverfahren sind im Regelfall nicht zu arbeiten oder eine Ausbildung zu machen.
In den letzten drei Jahren haben wir viel erlebt, im Afghanischen Generalkonsulat, in der Ausländerbehörde in Erlangen, und vor allem in der zentralen Ausländerbehörde in Zirndorf. Auch hatten wir eine ausgiebige briefliche Korrospondens mit dem Bayerischen Innenminister wegen der Ausbildungserlaubnis. Zum Schluss haben wir nun auch noch Erfahrungen mit dem Verwaltungsgericht in Ansbach gesammelt.

Weihnachten 2019 habe ich nun begonnen dieses Journal / Tagebuch / Blog zu schreiben um anderen Menschen die Möglichkeit zu geben aus erster Hand zu erfahren, wie vor allem Behörden in Bayern, mit solchen jungen Menschen umgehen.

Bei allen Artikel habe ich versucht die Sicherheit von Bari sowie die Persönlichkeitsrechte/ Datenschutzrechte der beteiligten Personen soweit möglich zu gewährleisten.

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Inhaltsverzeichnis

1. Buß- und Bettag 2019
2. Drei Tage bis Heilig Abend 2019
3. Bei Nacht und Nebel nach Zirndorf, 12. März 2017
4. Tazkira, was ist das?
5. Hanau und die Brandstifter
6. Gutmenschen
7. Ausbildungsduldung
8. Integrationsantrag §25a AufenthG

Weitere geplante Beiträge:

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