Zwischen Sandstrand und Steilküste

Ziel dieser Seite: Diese Seite beschreibt die Küste Sarks geografisch.

Auf einer Insel von nur knapp 5,5 Quadratkilometern erwartet Besucher eine überraschend abwechslungsreiche Küstenlandschaft. Sandstrände, Kiesbuchten, schmale Felstore und kleine Meeresbuchten wechseln sich auf engem Raum ständig ab.

Durch die zerklüftete Küstenlinie summiert sich die Länge der Küste auf über 60 Kilometer. Hinzu kommt einer der größten Tidenhübe Europas: Ebbe und Flut verändern das Gesicht vieler Buchten innerhalb weniger Stunden und machen jeden Besuch ein wenig anders.

Gerade diese Vielfalt macht Sark für uns so reizvoll. Manche Buchten laden zum Baden ein, andere wirken fast unberührt und sind nur über schmale Küstenpfade erreichbar.

Dixcart Bay – unsere Hausbucht auf Sark

Zwischen Ebbe und Flut: Dixcart Bay

Für viele Gäste des Stocks Hotels wird die Dixcart Bay fast automatisch zur „Hausbucht“. Vom Hotel sind es nur rund fünfzehn Gehminuten durch das bewaldete Dixcart Valley bis ans Meer. Deshalb beginnt oder endet für uns hier so mancher Urlaubstag.

Das Besondere an der Dixcart Bay ist nicht nur ihre Lage – sondern ihre ständige Veränderung. Kaum eine andere Bucht zeigt so eindrucksvoll, wie stark die Gezeiten das Gesicht der Insel prägen.

Bei Flut wirkt die Bucht klein und fast ein wenig wild. Die Brandung schlägt gegen das markante Felsentor und die vorgelagerten großen Steinbrocken, die den Strand in zwei Abschnitte teilen. Das Wasser tost durch die Felsenöffnung. Oft haben wir dort lange gesessen und beobachtet, wie das Meer langsam, Steinbrocken um Steinbrocken wieder zurückweicht.

Sicht vom Cliffpath in die Dixcart Bay

Mit jeder Stunde gibt die Ebbe weitere Felsen frei. Irgendwann öffnet sich schließlich das Felsentor – und plötzlich erschließt sich der zweite, deutlich größere Teil der Bucht. Aus dem kleinen Kiesstrand wird eine weitläufige Sandbucht, die zum Erkunden und Spazieren einlädt.

Gerade dieses langsame Verwandeln macht für uns den besonderen Reiz der Dixcart Bay aus. Eigentlich erlebt man hier zwei ganz unterschiedliche Strände – je nachdem, wann man ankommt.

Auch Segelboote und kleine Yachten ankern gerne in der geschützten Bucht. Der Aufstieg hinauf nach Sark Village gehört zu den angenehmsten der Insel und macht die Dixcart Bay zu einem beliebten Ausgangspunkt für Besucher, die vom Wasser aus an Land kommen.

Cliffpath oberhalb der Dixcart Bay

Für Hin- und Rückweg empfehlen wir unterschiedliche Wege: den bequemen Talweg durch das Dixcart Valley und den höher gelegenen Cliff Path mit schönen Ausblicken auf die gesamte Bucht.

👍 UKW-Tipp
Die Dixcart Bay lohnt sich zu jeder Tageszeit – aber aus unterschiedlichen Gründen.

  • Flut: Die Brandung am Felsentor ist besonders eindrucksvoll.
  • Ebbe: Der hintere Teil der Bucht wird zugänglich und ein großer Sandstrand kommt zum Vorschein.
  • Morgens und abends: Das Licht verleiht der Bucht jeweils eine ganz eigene Stimmung.





La Coupée – der schmale Grat zwischen Big und Little Sark

Wer zum ersten Mal vor La Coupée steht, versteht sofort, warum dieser Ort zu den bekanntesten Wahrzeichen der Kanalinsel gehört. Der nur wenige Meter breite Felsgrat verbindet Big Sark mit Little Sark und trennt gleichzeitig zwei völlig unterschiedliche Küstenlandschaften. Auf der Ostseite liegt die kleine, geschützte La Coupee Bay, auf der Westseite öffnet sich die weitläufige Grand Grève Bay. Beide Buchten könnten unterschiedlicher kaum sein und zeigen eindrucksvoll die landschaftliche Vielfalt der Insel.

Heute führt eine befestigte Straße mit Geländern über den schmalen Übergang. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war La Coupée jedoch nichts weiter als ein schmaler Felsgrat ohne jede Sicherung. Bei starkem Wind krochen selbst Schulkinder auf Händen und Knien über den Grat.

Während der deutschen Besatzung wurden die Bewohner von Little Sark zeitweise nach Big Sark umgesiedelt, damit die Felder auf Little Sark landwirtschaftlich genutzt werden konnten. Nach der Befreiung im Jahr 1945 bauten deutsche Kriegsgefangene unter Leitung der Royal Engineers den heutigen Übergang mit Beton und Geländern neu auf. Eine bronzene Gedenktafel erinnert bis heute an diese Arbeiten.

💡 UKW-Wissen

Obwohl täglich viele Besucher über La Coupée gehen, lohnt es sich, hier einen Moment stehen zu bleiben. Von der schmalen Landbrücke bieten sich gleichzeitig herrliche Ausblicke auf die Ost- und Westküste von Little Sark. Besonders eindrucksvoll wird dabei sichtbar, wie unterschiedlich sich die beiden Buchten links und rechts des Übergangs präsentieren.

👍 UKW-Tipp

  • Morgens liegt die Ostseite häufig bereits in der Sonne.
  • Bei ruhigem Wetter lohnt es sich, einige Minuten auf dem Grat zu verweilen.
  • Von La Coupée aus lassen sich beide Buchten besonders gut miteinander vergleichen.
  • Wer weiter nach Little Sark wandert, erreicht wenig später den Abstieg zur Venus Pool und den südlichen Klippen.

Die Ostseite – Blick zur La Coupee Bay

Von der Ostseite der La Coupée fällt der Blick auf die kleine La Coupee Bay. Die schmale Bucht wird von hohen Felsen eingerahmt und wirkt deutlich geschützter als die offene Westseite. Besonders am Morgen liegt sie oft bereits in der Sonne und zeigt je nach Gezeiten immer wieder ein anderes Gesicht.


Die Westseite – Grand Grève Bay

Für uns gehört die Grand Grève Bay zu den schönsten Buchten der ganzen Insel.

Während die La Coupee Bay auf der Ostseite eher klein und felsig wirkt, öffnet sich westlich des Übergangs eine überraschend weitläufige Sandbucht. Besonders eindrucksvoll zeigt sich dieser Unterschied bei Niedrigwasser. Mit sinkender Tide gibt das Meer nach und nach einen immer größer werdenden Sandstrand frei, bis sich schließlich eine beeindruckende Bucht zwischen den hohen Klippen öffnet.

Gerade am Abend entfaltet die Grand Grève ihren besonderen Zauber. Wenn die tief stehende Sonne die Felsen in warmes Licht taucht und sich das Licht auf dem nassen Sand spiegelt, entstehen eindrucksvolle Stimmungen. Nicht ohne Grund haben wir hier viele unserer schönsten Fotos von Sark aufgenommen.

Der Abstieg zur Bucht ist gut ausgebaut und deutlich einfacher als an vielen anderen Küstenabschnitten von Little Sark. Dadurch eignet sich die Grand Grève sowohl für einen längeren Strandaufenthalt als auch als Ziel eines Spaziergangs.


<strong>💡 UKW-Wissen</strong> <p> Die Grand Grève gehört zu den wenigen größeren Sandbuchten auf Sark. Wie stark sich ihr Erscheinungsbild zwischen Ebbe und Flut verändert, lässt sich hier besonders eindrucksvoll erleben. </p>


<strong>👍 UKW-Tipp</strong> <ul> <li>Besuche die Grand Grève möglichst bei <strong>Niedrigwasser oder kurz danach</strong>. Dann zeigt sich der weitläufige Sandstrand von seiner schönsten Seite.</li> <li>Besonders stimmungsvoll ist die Bucht am späten Nachmittag oder Abend, wenn das warme Licht die Felsen und den Sand in goldene Farben taucht.</li> </ul>


Rouge Terrier – Leiter ins Meer und ein stiller Platz zum Schwimmen

Wer La Coupée überquert hat, erreicht zunächst den kleinen Siedlungskern von Little Sark. Hinter dem ehemaligen Hotel La Sablonnerie zweigt eine schmale Straße nach Osten ab. Sie führt vorbei an einem einzelnen Gehöft, das man schon von den Klippen der Dixcart Bay oder der Derrible Bay gut erkennen kann. Am Ende der Straße weist ein Wegweiser zu den Neolithic Dolmen und nach Rouge Terrier.

Die Dolmen heben wir uns für den Rückweg auf – zunächst zieht es uns weiter zur Küste.
[[UKW_LINK]] Später mit Seite Wanderungen durch Little Sark verlinken. [[/UKW_LINK]]

Ein schmaler Pfad führt in mehreren Kehren den Hang hinab. Schließlich endet er an einer Leiter und einem Halteseil, über die die letzten Meter zur kleinen Landungsstelle überwunden werden. Schon hier wird deutlich, dass Rouge Terrier kein klassischer Badestrand ist, sondern ein ruhiger, fast versteckter Ort an der Ostküste von Little Sark.

Statt eines Sandstrandes erwartet den Besucher eine kleine Felsplattform mit einer Leiter direkt ins Meer. Bei ruhigem Wetter ist Rouge Terrier ein beliebter Platz zum Schwimmen und Angeln. Besonders zwischen halber und hoher Tide leuchtet das Wasser in intensiven Blau- und Grüntönen.

Bei Niedrigwasser kann die vorgelagerte Felseninsel Moie de La Brenière erreicht werden. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten, denn zwischen Insel und Küste können starke Strömungen entstehen.

Ganz in der Nähe, tief unter den Klippen, liegt außerdem Le Pot Beach. Diese kleine Bucht ist vom Land aus nicht erreichbar und zeigt sich meist nur den Teilnehmern einer Bootsumrundung der Insel. Der Inselrundfahrt widmen wir später einen eigenen Beitrag.

👍 UKW-Tipp
Rouge Terrier lohnt sich besonders am Morgen. Die Ostküste liegt dann bereits in der Sonne und das Wasser zeigt seine schönsten Farben. Wer schwimmen möchte, sollte die Gezeiten beachten – am angenehmsten ist der Zugang etwa zwischen halber und hoher Tide.

💡 UKW-Wissen
Der Name „Terrier“ bezeichnet auf den Kanalinseln häufig eine kleine Landungsstelle oder einen einfachen Zugang zum Meer. Rouge Terrier war nie ein Hafen im eigentlichen Sinn, sondern diente über viele Jahre als Anlandeplatz für Boote und Fischer. (Diesen Punkt würde ich später noch einmal anhand einer Quelle überprüfen.)


Venus Pool – ein natürliches Schwimmbecken im Fels

Nur wenige Besucher entdecken den Venus Pool. Dabei gehört er zu den außergewöhnlichsten Naturerscheinungen auf Sark. Zwischen den Felsen an der Südküste von Little Sark verbirgt sich ein natürliches Meerwasserbecken, das nur für kurze Zeit rund um Niedrigwasser zugänglich ist.

Der Weg dorthin beginnt auf dem Plateau von Little Sark. Von der kleinen Straße führt ein schmaler Pfad über die Grasflächen bis an die Steilküste. Dort weisen kleine Steinhaufen (Cairns) den weiteren Weg. Anschließend beginnt ein kurzer, aber anspruchsvoller Abstieg über Felsen bis zum Meer.

Gerade diese versteckte Lage macht den besonderen Reiz des Venus Pools aus. Wer ihn erreicht, findet ein glasklares Naturbecken, das von den Gezeiten ständig mit frischem Meerwasser gespeist wird. An ruhigen Tagen schimmert das Wasser in intensiven Blau- und Grüntönen und lädt zu einem erfrischenden Bad ein.

Der Venus Pool ist jedoch kein klassischer Badeplatz. Trittsicherheit, festes Schuhwerk und die richtige Gezeitenplanung sind Voraussetzung. Schon wenige Stunden nach Niedrigwasser verschwindet das Becken wieder unter den Wellen.

💡 UKW-Wissen

Der Venus Pool ist ein natürlich entstandenes Felsenbecken, das durch die Gezeiten regelmäßig mit frischem Meerwasser gefüllt wird. Dadurch verändert sich sein Erscheinungsbild im Rhythmus von Ebbe und Flut.

👍 UKW-Tipp

  • Plane den Besuch möglichst etwa 1½ Stunden vor bis 1½ Stunden nach Niedrigwasser.
  • Die Felsen sind besonders bei ablaufendem Wasser oft mit Algen bewachsen und können äußerst rutschig sein.
  • Nimm ausreichend Zeit für den Hin- und Rückweg mit. Sicherheit geht hier eindeutig vor.

Port Gorey – Der alte Hafen der Silberminen

Port Gorey war einst der Hafen der Silberminen auf Little Sark. Heute ist von der geschäftigen Vergangenheit nur noch wenig zu erkennen. Gerade das macht diesen Ort so besonders. Während man den schmalen Weg vom Hochland hinabsteigt, passiert man die teilweise verfallenen Gebäude und Fördertürme der ehemaligen Silbermine. Zwischen Gras, Felsen und niedrigen Steinmauern lässt sich noch gut erahnen, wie mühsam hier einst Erz zum kleinen Hafen transportiert wurde.

Kurz vor dem Wasser steht eine unscheinbare Bank. Von hier aus öffnet sich einer der schönsten Blicke auf die kleine Hafenbucht. Bei ruhigem Wetter schimmert das Wasser in kräftigen Türkistönen, während sich die Felsen rund um den ehemaligen Anleger zum Sitzen, Sonnen oder einfach zum Genießen eignen.

Wer etwas mehr Zeit mitbringt, entdeckt schnell, warum Port Gorey heute vor allem bei Einheimischen und geübten Schwimmern beliebt ist. Über eine Leiter gelangt man bequem ins Wasser. Besonders zwischen halber Tide und Hochwasser lädt die geschützte Bucht zu einem erfrischenden Bad ein. Bei Ebbe bleiben dagegen die flachen Felsplatten frei, auf denen man wunderbar sitzen oder in der Sonne entspannen kann.

💡 UKW-Wissen

Port Gorey war im 19. Jahrhundert der wichtigste Umschlagplatz der Silberminen von Little Sark. Von hier wurde das abgebaute Erz auf Schiffe verladen und weitertransportiert. Heute erinnern nur noch die Ruinen der Mine und der kleine Anleger an diese kurze, aber spannende Epoche der Inselgeschichte.

👍 UKW-Tipp

  • Verbinde den Besuch von Port Gorey unbedingt mit einem Spaziergang durch die ehemaligen Silberminen.
  • Zwischen halber Tide und Hochwasser eignet sich die geschützte Bucht besonders gut zum Baden.
  • Nimm Dir ein paar Minuten Zeit auf der kleinen Bank oberhalb des Hafens – von dort lässt sich die gesamte Bucht wunderbar überblicken.
  • Halte auch Ausschau nach den Little-Sark-Ziegen. Mit etwas Glück entdeckst Du sie hoch oben an den steilen Klippen, wo sie scheinbar mühelos auf den schmalsten Felsvorsprüngen unterwegs sind.

Adonis Headland und Adonis Pool – Die wilde Südwestküste von Little Sark

Folgt man dem Küstenweg von Port Gorey weiter nach Westen, erreicht man das Adonis Headland. Von den Klippen öffnet sich ein weiter Blick über den Ärmelkanal. Bei ruhigem Wetter wirkt die Küste friedlich, doch schon etwas Seegang lässt erahnen, mit welcher Kraft die Wellen hier auf die Felsen treffen.

Am Fuß der steilen Klippen liegt der Adonis Pool, ein großes natürlich entstandenes Felsenbecken. Ähnlich wie der bekanntere Venus Pool ist auch dieser nur für kurze Zeit rund um Niedrigwasser zugänglich. Der Abstieg ist anspruchsvoll und setzt Trittsicherheit sowie sorgfältige Planung der Gezeiten voraus.

Gerade weil der Adonis Pool deutlich weniger bekannt ist als der Venus Pool, gehört er zu den stilleren Naturplätzen auf Sark. Wer den Küstenweg bis hierher folgt, erlebt einen der ursprünglichsten Abschnitte von Little Sark.

Von hier führt kein durchgehender Küstenpfad weiter. Um die Westseite der Insel zu erreichen, geht es zunächst auf dem gleichen Weg zurück in den kleinen Ort von Little Sark. Erst dort zweigt der Weg zum Fontain Creek ab, unserem nächsten Ziel auf der Umrundung der Insel.

👍 UKW-Tipp

  • Der Adonis Pool ist nur rund um Niedrigwasser erreichbar.
  • Der Abstieg erfolgt über Felsen und ist nur bei trockenen Bedingungen zu empfehlen.
  • Plane für den Rückweg ausreichend Zeit ein, da der Küstenpfad hier endet.

💡 UKW-Wissen

Der Ursprung des Namens Adonis Headland ist bisher nicht eindeutig geklärt. Beim nächsten Besuch auf Sark möchten wir dieser Frage im Gespräch mit dem Tourist Office nachgehen.


Fontain Creek – Eine stille Bucht an der Westküste von Little Sark

Nachdem wir zum kleinen Ort auf Little Sark zurückgekehrt sind, führt ein schmaler Weg hinüber zur Westküste der Insel. Dort liegt der Fontain Creek, eine kleine, geschützte Felsenbucht, die deutlich ruhiger wirkt als die bekannteren Badeplätze auf Sark.

Je nach Gezeiten verändert sich dieser Küstenabschnitt erheblich. Bei Ebbe kommen Felsen und kleine Wasserbecken zum Vorschein, während bei Flut vom schmalen Strand kaum noch etwas zu sehen ist. Gerade diese Veränderungen verleihen dem Fontain Creek seinen besonderen Reiz.

Bei unserem Besuch erreichten wir die Bucht während der Flut. Deshalb blieben wir einige Meter oberhalb des fast vollständig überfluteten Strandes. Trotzdem bot sich von dort ein schöner Blick über die kleine Bucht und die felsige Westküste von Little Sark. Beim nächsten Besuch möchten wir diesen Abschnitt bei Niedrigwasser noch einmal genauer erkunden.

👍 UKW-Tipp

  • Plane den Besuch möglichst rund um Niedrigwasser. Dann zeigt der Fontain Creek ein ganz anderes Gesicht als bei Flut.
  • Der Abstieg ist stellenweise steinig und kann nach Regen rutschig sein.
  • Wer die Insel umrundet, erreicht den Fontain Creek bequem vom kleinen Ort auf Little Sark aus.

💡 UKW-Wissen

Der Fontain Creek gehört zu den ruhigeren und weniger bekannten Küstenabschnitten von Little Sark. Viele Besucher laufen auf ihrem Weg zur Grand Grève daran vorbei. Gerade deshalb findet man hier oft eine angenehme Ruhe und kann die ursprüngliche Landschaft genießen.



Vermandaye Beach – Nur vom Meer aus zu entdecken

Zwischen dem Fontain Creek und der Grand Grève liegt mit dem Vermandaye Beach eine der verborgensten Buchten Sarks. Vom Land aus ist sie nicht erreichbar. Nur vom Meer aus eröffnet sich der Blick auf den schmalen Strand und die steilen Felsen, die ihn umgeben.

Wer Sark bei einer Bootsrundfahrt umrundet, erlebt diese kleine Bucht aus einer ganz besonderen Perspektive. Vom Wasser aus wird deutlich, wie zerklüftet und abwechslungsreich die Küste von Little Sark tatsächlich ist.

Wir selbst haben den Vermandaye Beach während einer Inselumrundung mit dem Boot kennengelernt. Deshalb zeigen wir diesen Küstenabschnitt später ausführlicher im Beitrag über die Bootsrundfahrt rund um Sark.
[[UKW_LINK]] Später mit Seite Bootsumfahrt verlinken. [[/UKW_LINK]]

👍 UKW-Tipp

Wer die gesamte Küste von Sark kennenlernen möchte, sollte eine Bootsumrundung der Insel einplanen. Erst vom Meer aus werden viele der versteckten Buchten und Felsformationen sichtbar.

💡 UKW-Wissen

Viele kleine Buchten an der Küste Sarks sind ausschließlich vom Wasser erreichbar. Gerade diese Unzugänglichkeit trägt dazu bei, dass sie ihren ursprünglichen Charakter bis heute bewahrt haben.


→ Grand Geve Bay
[[UKW_Link]] Hier ein Satz und ein Link zur Beschreibung oben von La Coupee [[/UKW_LINK]]


Happy Valley – Ein stilles Tal mit einer ungewöhnlichen Geschichte

Versteckt im Westen von Sark liegt das kleine Happy Valley. Nur ein schmaler Fußweg führt von der Straße beim Pilcher Monument hinunter in das abgeschiedene Tal. Wer hierher kommt, entdeckt eine ruhige, fast geschützte Landschaft, die sich deutlich von den offenen Küstenabschnitten der Insel unterscheidet.

Am Ende des Tales liegt Port es Saies, eine kleine Sandbucht, die ausschließlich vom Meer aus erreichbar ist. Früher wurde der dort gewonnene Kies mit einer Seilwinde die steilen Klippen hinauf transportiert. Die Reste dieser alten Anlage sind bis heute erhalten und erinnern an die frühere Nutzung der abgelegenen Bucht.

Seinen Namen erhielt das Happy Valley jedoch aus einem ganz anderen Grund. Die sanft abfallenden Hänge wurden von den Inselbewohnern über viele Jahre als natürliche Rodelbahn genutzt. Auf sogenannten Yak-Schlitten verbrachten Kinder und Erwachsene hier viele fröhliche Stunden – eine Tradition, die dem Tal schließlich seinen bis heute gebräuchlichen Namen gab.

💡 UKW-Wissen

Port es Saies ist ausschließlich vom Wasser aus erreichbar. Vom Happy Valley führt kein begehbarer Weg hinunter zum Strand. Die Bucht lässt sich lediglich von oben einsehen.

👍 UKW-Tipp

  • Der kurze Abstecher vom Pilcher Monument lohnt sich besonders für alle, die ruhigere Ecken Sarks kennenlernen möchten.
  • Im Frühjahr und Sommer wirkt das Tal durch seine geschützte Lage oft besonders grün.
  • Wer später eine Inselrundfahrt mit dem Boot unternimmt, erkennt Port es Saies aus einer ganz anderen Perspektive wieder.

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noch schreiben: Tatsächlich handelt es sich um die auf Sark traditionellen Yak-Schlitten (eine Art einfacher Holzschlitten), auf denen die Kinder die grasbewachsenen Hänge hinuntergerutscht sind. Das ist eine typisch lokale Besonderheit und vielleicht sogar eine schöne Gelegenheit für eine kleine UKW-Wissen-Box, falls wir später noch genauer herausfinden, wie diese Yak-Schlitten aussahen. Das wäre eine nette, sehr authentische Inselgeschichte.
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Havre Gosselin – Kleiner Hafen zwischen Felsen und Meer

Havre Gosselin ist einer der kleineren Naturhäfen auf der Westseite von Big Sark. Über eine steile Treppe gelangt man von der Hochfläche hinunter zu einer kleinen Landestelle, die heute vor allem Badegästen und gelegentlich kleinen Booten dient.

Das Wasser ist hier außergewöhnlich klar und schimmert – je nach Sonnenstand – in kräftigen Blau- und Türkistönen. Die geschützten Felsenbuchten laden an ruhigen Tagen zum Schwimmen oder Schnorcheln ein. Wer aufmerksam ins Wasser blickt, entdeckt zwischen den Felsen zahlreiche Fische, Algen und andere Meeresbewohner.

Die eigentliche Schönheit dieses Küstenabschnitts zeigt sich jedoch nicht nur an der kleinen Landungsstelle. Rund um Havre Gosselin wechseln sich schmale Felsspalten, kleine Buchten und steile Klippen ab. Bei einer Umrundung Sarks mit dem Boot eröffnen sich hier eindrucksvolle Blicke auf Höhlen und Grotten, die vom Land aus kaum zu sehen sind.

💡 UKW-Wissen

Havre Gosselin liegt gegenüber der kleinen Inselgruppe westlich von Sark. Die zahlreichen Felsen und vorgelagerten Riffe haben diesen Küstenabschnitt über Jahrtausende geformt und bieten heute vielen Meereslebewesen einen geschützten Lebensraum

👍 UKW-Tipp

  • Die kleine Landungsstelle eignet sich hervorragend für eine Badepause bei ruhiger See.
  • Am späten Nachmittag liegen Teile des Hafens bereits im Schatten. Die benachbarten Felsenbuchten werden dagegen noch lange von der Abendsonne beleuchtet.
  • Wer Sark auch vom Wasser aus erkundet, erlebt hier einige der schönsten Felsformationen und Höhlen der gesamten Insel.


Port à la Jument – Eine Bucht für Entdecker

Port à la Jument gehört zu den abgelegeneren Buchten an der Westküste von Sark. Der Abstieg verlangt etwas Trittsicherheit und führt stellenweise über Felsen. Gerade diese etwas anspruchsvollere Erreichbarkeit sorgt jedoch dafür, dass man hier oft nur wenigen anderen Besuchern begegnet.

Die Bucht verändert ihr Gesicht mit den Gezeiten. Bei Hochwasser bietet ein großer Felsen eine natürliche Plattform zum Sonnen oder für den Einstieg ins Wasser. Sinkt die Tide, wird hinter einer Felsnase ein kleiner, geschützter Sandstrand freigelegt, der oft ganz für sich allein liegt.

Auch landschaftlich gehört Port à la Jument zu den eindrucksvolleren Küstenabschnitten der Insel. Die steil aufragenden, schräg geschichteten Felsen verleihen der Bucht ihren ganz eigenen Charakter. Besonders am Abend zeichnen sich ihre markanten Silhouetten eindrucksvoll gegen den Himmel ab.

💡 UKW-Wissen

Die Form der steilen Felswände und ihre deutlich geneigten Gesteinsschichten zeigen eindrucksvoll die geologische Entstehung der Insel. Wind und Meer haben diese Küste über Jahrtausende geformt und dabei immer neue Buchten, Felsspalten und kleine Strände geschaffen.

👍 UKW-Tipp

  • Für den Abstieg sind festes Schuhwerk und Trittsicherheit empfehlenswert.
  • Bei Hochwasser eignet sich der große Felsen hervorragend als natürliche Bade- und Sonnenplattform.
  • Springniedrigwasser gibt einen kleinen Sandstrand frei, der den meisten Besuchern verborgen bleibt.
  • Die Abendstunden bieten oft besonders schöne Lichtstimmungen an den steilen Felswänden.

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Eine Idee für die spätere Bebilderung

Hier würde ich den Aufbau etwas anders wählen als bei den bisherigen Buchten:

  1. Hero-Bild: Blick auf die gesamte Bucht.
  2. Detailbild: Der große Felsen als Badeplattform.
  3. Detailbild: Der kleine Sandstrand bei Springniedrigwasser (wenn Ihr ihn einmal fotografieren könnt).
  4. Detailbild: Die markanten, schräg verlaufenden Felswände im Abendlicht.

Damit würdest Du nicht nur den Ort zeigen, sondern auch erklären, warum Port à la Jument mit jeder Tide ein anderes Gesicht bekommt.
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Port du Moulin – Unsere Lieblingsbucht auf Sark

Wenn wir nur eine einzige Bucht auf Sark auswählen dürften, wäre es ohne zu zögern Port du Moulin. Für uns vereint sie alles, was Sark so besonders macht: beeindruckende Felsformationen, glasklares Wasser, einen herrlichen Blick auf Guernsey und Herm und ständig wechselnde Landschaften im Rhythmus der Gezeiten.

Je nach Wasserstand zeigt sich die Bucht immer wieder von einer anderen Seite. Schon ab halber Tide lädt das tiefblaue Wasser zum Baden ein. Mit sinkendem Wasser werden immer mehr Felsen freigelegt und eröffnen den Zugang zu den benachbarten Buchten. Besonders reizvoll ist der Durchgang durch das markante Window in the Rock, das diesem Küstenabschnitt seinen unverwechselbaren Charakter verleiht.

Bei Niedrigwasser lassen sich die angrenzenden Buchten Saignie Bay und Pegane Bay erkunden. Dabei entdeckt man eindrucksvolle Felsformationen, kleine Felstore und – mit etwas Aufmerksamkeit – sogar die Reste eines alten Schiffswracks.

Für uns ist Port du Moulin zu jeder Gezeitenphase ein lohnendes Ziel. Nur rund um Hochwasser und am späten Nachmittag bleibt vom Strand oft nur ein schmaler Streifen übrig. Dafür entschädigt dann häufig ein Sonnenuntergang, bei dem die Sonne langsam hinter Guernsey im Meer versinkt – ein Anblick, den wir immer wieder genießen.

💡 UKW-Wissen

Das Window in the Rock ist eine natürliche Felsöffnung, die bei Niedrigwasser besonders gut sichtbar wird. Zusammen mit den benachbarten Buchten gehört dieser Küstenabschnitt zu den abwechslungsreichsten Felslandschaften auf Sark.

👍 UKW-Tipp

  • Für uns ist Port du Moulin zu jeder Gezeitenphase ein lohnendes Ziel.
  • Rund um Niedrigwasser lassen sich die benachbarten Buchten und beeindruckenden Felsformationen erkunden.
  • Wer den Sonnenuntergang erleben möchte, findet hier einen der schönsten Ausblicke der Insel mit Blick auf Guernsey und Herm.
  • Bei Hochwasser am späten Nachmittag bleibt vom Strand oft nur ein schmaler Uferstreifen.

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Hier könnte später eine kleine Infobox „Warum ist Port du Moulin unsere Lieblingsbucht?“ entstehen.

Zum Beispiel:

Warum gerade diese Bucht?

  • Blick auf Guernsey und Herm
  • zu jeder Tide reizvoll
  • beeindruckende Felsformationen
  • Window in the Rock
  • Zugang zu mehreren Nebenbuchten
  • einer der schönsten Sonnenuntergänge auf Sark

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L’Eperquerie Beach and Pool – Ein besonderer Abstieg zum Meer

Schon der Weg hinunter zur L’Eperquerie Beach gehört für uns zu den schönsten auf Sark. Der schmale Pfad führt in mehreren Kehren durch die steilen Klippen hinab zum Meer und eröffnet dabei immer wieder beeindruckende Ausblicke entlang der Nordküste. Sowohl nach Süden als auch nach Norden schweift der Blick weit über die zerklüftete Küstenlandschaft.

Nach Regen kann der schmale Pfad allerdings rutschig werden. Dann ist etwas Vorsicht gefragt.

Unten angekommen erwartet den Besucher eine kleine Kiesbucht mit kristallklarem Wasser. Zwischen den Felsen finden sich zahlreiche flache Platten, auf denen man herrlich sitzen, die Sonne genießen oder einfach dem Spiel der Wellen zusehen kann. Gerade an ruhigen Tagen ist dies einer jener Orte, an denen man schnell jede Zeit vergisst.

Neben der eigentlichen Landungsstelle befindet sich außerdem ein halb natürliches, halb von Menschen geschaffenes Meerwasserbecken. Bei halber bis niedriger Tide eignet es sich besonders gut zum Planschen oder für Kinder, während die geschützte Bucht bei höherem Wasserstand zum Baden im offenen Meer einlädt.

Im Sommer passiert regelmäßig die Fähre zwischen Guernsey und Sark die Küste. Ihre Bugwellen rollen bis in die kleine Bucht hinein und sorgen für ein wenig zusätzliche Bewegung auf dem sonst meist ruhigen Wasser.

💡 UKW-Wissen

L’Eperquerie war über viele Jahre eine wichtige Landestelle für kleinere Boote. Noch heute erinnert der Name „Landing“ an diese frühere Bedeutung. Das halb künstliche Meerwasserbecken entstand, um einen geschützten Badebereich zu schaffen.

👍 UKW-Tipp

  • Schon der Abstieg ist ein Erlebnis – nimm Dir Zeit für die Ausblicke entlang der Küste.
  • Nach Regen kann der Pfad stellenweise rutschig sein. Festes Schuhwerk ist deshalb empfehlenswert.
  • Die zahlreichen Felsen und Felsplatten eignen sich hervorragend zum Sonnen oder einfach zum Beobachten des Meeres.
  • Halte Ausschau nach der Sark-Fähre – ihre vorbeiziehenden Wellen erreichen oft auch die kleine Bucht.

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Hier würde ich den Schwerpunkt nicht auf den Strand, sondern auf den Weg legen:

  1. Hero-Bild vom Abstieg mit Blick aufs Meer.
  2. Panorama nach Norden.
  3. Panorama nach Süden.
  4. Die kleine Kiesbucht.
  5. Das Meerwasserbecken.
  6. Ein Bild mit der vorbeifahrenden Sark-Fähre (falls vorhanden).

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Les Fontaines – Versteckte Felsenbuchten an der Nordküste

Nur wenige Gehminuten von L’Eperquerie Beach entfernt liegt mit Les Fontaines ein weiterer reizvoller Küstenabschnitt an der Nordküste Sarks. Große, rund geschliffene Felsblöcke, glasklares Wasser und kleine, geschützte Buchten verleihen diesem Ort eine ganz besondere Atmosphäre.

Je nach Sonnenstand schimmert das Wasser in leuchtenden Grün- und Blautönen. Die glatt geschliffenen Felsen laden dazu ein, eine Pause einzulegen, die Aussicht zu genießen oder einfach dem Rauschen des Meeres zuzuhören.

Wer gerne schnorchelt, findet hier besonders abwechslungsreiche Unterwasserlandschaften. Auf der Nordseite verbirgt sich ein natürliches Felsentor, während östlich des Hauptbereichs eine kleine, geschützte Nebenbucht liegt. Beide sind nur zu Fuß oder vom Wasser aus erreichbar und gehören zu den ruhigeren Küstenabschnitten der Insel.

Der Rückweg führt über einen aussichtsreichen Pfad, an dem eine Bank zu einer kleinen Rast mit Blick über die Nordküste einlädt.

💡 UKW-Wissen

Les Fontaines gehört zu den weniger bekannten Badeplätzen auf Sark. Gerade deshalb findet man hier häufig mehr Ruhe als an den bekannteren Buchten der Insel.

👍 UKW-Tipp

  • Wer gerne schnorchelt, sollte Maske und Schnorchel mitbringen – die felsige Küste bietet vielen Meeresbewohnern einen geschützten Lebensraum.
  • Die glatt geschliffenen Felsen eignen sich hervorragend zum Verweilen und Sonnen.
  • Auf dem Rückweg lohnt sich eine Pause an der Bank oberhalb der Küste.

[[UKW_PRUEFEN]]

September 2026 prüfen:

  • Ist der Zugang zu Les Fontaines wieder geöffnet?
  • Oder bleibt der Bereich dauerhaft gesperrt?
  • Ist der Pfad bewusst gesperrt oder lediglich zugewachsen?
  • Neue Fotos vom Zugang und von der Aussicht machen.

[[/UKW_PRUEFEN]]


Grève de la Ville – Morgensonne und einer der schönsten Abstiege Sarks

Die Grève de la Ville gehört für uns zu den schönsten Buchten auf Sark. Besonders am Morgen entfaltet sie ihren ganz eigenen Charme. Die nach Nordosten ausgerichtete Bucht liegt dann bereits in der Sonne, während das klare Wasser und die hellen Kiesel in den unterschiedlichsten Blau- und Grüntönen schimmern.

Doch nicht nur die Bucht selbst ist ein Erlebnis – auch der Weg dorthin gehört zu unseren Lieblingsabschnitten auf Sark. Zunächst führt der Pfad durch ein kleines, schattiges Waldstück leicht bergab. Sobald sich der Wald öffnet, beginnt der in Serpentinen angelegte Abstieg zur Küste. Gleich zu Beginn lädt eine Bank dazu ein, kurz innezuhalten und den herrlichen Blick über die Bucht zu genießen.

Unten angekommen führen breite Steinstufen bis ans Wasser. Selbst wenn die Flut den Strand noch fast vollständig bedeckt, lohnt sich das Warten. Mehr als einmal haben wir dort auf den untersten Stufen gesessen und beobachtet, wie sich das Meer langsam zurückzieht und mit jeder Minute mehr Strand freigibt.

Vor der Bucht verläuft außerdem die Schifffahrtsroute zwischen dem Creux Harbour und St. Peter Port auf Guernsey. Immer wieder ziehen Fähren, Fischerboote oder Segelyachten vorbei und verleihen der ansonsten ruhigen Bucht ein wenig Leben.

Am späten Nachmittag verschwindet die Sonne – besonders Ende August und Anfang September – schon früh hinter den hohen Klippen. Im Frühsommer reicht das Licht dagegen noch deutlich länger bis auf den Strand.

💡 UKW-Wissen

Die Grève de la Ville war früher eine wichtige Anlegestelle für kleinere Boote. Heute erinnern vor allem die breiten Betonstufen am unteren Ende des Weges an diese Funktion. Der eigentliche Abstieg erfolgt über einen gut ausgetretenen Fußweg, der erst kurz vor der Bucht in die Stufenanlage übergeht.

👍 UKW-Tipp

  • Besonders schön präsentiert sich die Grève de la Ville am Morgen, wenn die Bucht bereits vollständig in der Sonne liegt.
  • Plane genügend Zeit für den Weg ein – schon der Abstieg mit seinen Aussichtspunkten gehört zu den schönsten auf Sark.
  • Bei Flut lohnt es sich oft, noch etwas zu warten. Mit jeder Stunde verändert sich die Bucht sichtbar.
  • Halte Ausschau nach den vorbeifahrenden Fähren und Booten auf ihrem Weg zwischen Sark und Guernsey.

Creux Harbour – Der historische Hafen von Sark

Wer mit der Fähre nach Sark reist, erreicht heute zunächst den modernen Tiefwasserhafen La Maseline. Der eigentliche historische Hafen der Insel liegt jedoch nur wenige Gehminuten entfernt: Creux Harbour.

Über viele Jahrhunderte war Creux Harbour das wichtigste Tor zur Insel. Erst mit dem Bau des heutigen Hafens im Jahr 1949 verlagerte sich der Fährverkehr nach La Maseline. Bis heute vermittelt der kleine Hafen mit seiner gepflasterten Mole, den Natursteinmauern und den steilen Klippen einen Eindruck davon, wie Reisende früher auf Sark ankamen.

Der Hafen fällt bei Niedrigwasser weitgehend trocken. Mit der Flut verwandelt sich das Hafenbecken dagegen in ein geschütztes Naturbecken, das sich hervorragend zum Baden eignet. Die breiten Stufen am Slipway führen direkt ins Wasser und machen Creux Harbour besonders bei ruhiger See zu einem beliebten Treffpunkt für Einheimische und Besucher.

Unweit des Hafens befinden sich ein kleiner Kiosk, öffentliche Toiletten und der Einstieg zu mehreren Wanderwegen, die hinauf ins Inselinnere führen.

💡 UKW-Wissen

Creux Harbour war vom 16. Jahrhundert bis zur Eröffnung von La Maseline Harbour im Jahr 1949 der wichtigste Hafen Sarks. Noch heute fällt das Hafenbecken bei Ebbe weitgehend trocken und zeigt eindrucksvoll den Einfluss der Gezeiten auf das Leben der Insel.

👍 UKW-Tipp

  • Plane etwas Zeit ein, bevor Du den Anstieg ins Inselinnere beginnst.
  • Der kleine Hafenkiosk eignet sich gut für eine kurze Pause – der Cream Tea ist eine willkommene Stärkung nach oder vor einer Wanderung.
  • Beobachte den Hafen bei Ebbe und einige Stunden später noch einmal bei Flut. Kaum ein anderer Ort auf Sark zeigt den Unterschied zwischen den Gezeiten so eindrucksvoll.


Derrible Bay – Eine wilde Bucht für Entdecker

Die Derrible Bay gehört zu den eindrucksvollsten und zugleich ursprünglichsten Buchten Sarks. Bereits der Weg dorthin macht deutlich, dass dieser Küstenabschnitt etwas Abenteuerlust verlangt. Vom Hochplateau führt ein schmaler Pfad durch die Klippen hinunter zur Bucht. Unterwegs eröffnen sich immer wieder herrliche Ausblicke über die Nordostküste bis hinüber nach Jersey. Mehrere Bänke laden dazu ein, die Aussicht in aller Ruhe zu genießen.

Der eigentliche Abstieg verlangt Trittsicherheit und ist stellenweise etwas anspruchsvoll. Gerade diese Abgeschiedenheit trägt jedoch zum besonderen Reiz der Derrible Bay bei.

Erst mit sinkender Tide zeigt die Bucht ihr wahres Gesicht. Nach und nach gibt das Meer einen weitläufigen Sandstrand frei, dessen heller Sand und das glasklare Wasser fast an eine tropische Küste erinnern. Hinter den Felsen werden mehrere ausgespülte Höhlen zugänglich, die bei Niedrigwasser erkundet werden können und der Bucht ihren ganz besonderen Charakter verleihen.

Bei Hochwasser bleibt dagegen kaum Platz zum Betreten der Bucht. Dann laden die unteren Felsstufen dazu ein, das Meer zu beobachten und auf die langsam einsetzende Ebbe zu warten.

💡 UKW-Wissen

Die Höhlen der Derrible Bay sind ausschließlich bei ausreichend niedrigem Wasserstand sicher erreichbar. Mit auflaufender Tide werden sie rasch wieder vom Meer eingeschlossen.

👍 UKW-Tipp

  • Plane den Besuch möglichst rund um Niedrigwasser, damit Strand und Höhlen sicher erreichbar sind.
  • Für den Abstieg sind festes Schuhwerk und Trittsicherheit empfehlenswert.
  • Nimm Dir Zeit für die Aussichtspunkte oberhalb der Bucht – sie gehören für uns genauso zum Erlebnis wie die Derrible Bay selbst.
  • Wer gerne fotografiert, findet hier bei Ebbe und Flut völlig unterschiedliche Motive.

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Später verlinken auf:

  • Sark Henge
  • Wanderung Nordostküste
  • Gezeiten auf Sark
  • Höhlen bei Niedrigwasser

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