Lilling Quelle und Sinterterrasse

Franken ist schön.
Franken ist aber auch anders.
Die Sinterstufen im Lillachtal sind ein klarer Beweis dafür.

Den kleinen Rundweg von ca. 2 Stunden und 6 km kann man bequem in Weisenohe beginnen zu laufen, wenn die (Gräfenberg-) Bahn zur Anreise genutzt wird. Wer mit dem Auto anreist kann auch die „Hochebene“ zum Start nutzen, und sein Auto am Ortsende von Lilling abstellen.

Wir starteten am Ortsende von Lilling und wanderten zuerst etwas begab zur Lilling Quelle. Auf einer kleinen Lichtung mit einem kleinen Unterstand und Hinweistafeln entspringt direkt aus dem Felsen die Lillach.

2021-04-22_Lillachtal_010Von dort halten wir uns links und laufen am Hang entlang bis rechts im Tal dann Weißenlohe erblicken. Eigentlich wollten wir dort eine kleine Brotzeit zu uns nehmen, oder zumindest Kaffee trinken und hausgemachten Kuchen essen. Leider wurde daraus aber nichts. Weder einen Bäcker noch einen Metzger oder eine andere Einkaufsmöglichkeit hatte der Ort zu bieten.  Nachdem wir den Ort untersucht hatten begaben wir uns zurück zur Lillach und und wanderten dort, zuerst noch durch den Ort, dann an schönen Fischweihern vorbei zu den Sinterterrassen, dem Ziel vieler Wanderer.

Leider hatten wir eine wasserarme Zeit erwischt, so dass nur sehr wenig Wasser über die mit Moos bewachsenen Steine herunterkam.

[Nachfolgend Quelle: Wikipedia]

2021-04-22_Lillachtal_002Die Lillach entspringt östlich von Weißenohe in der Gemarkung Lilling der Gemeinde Gräfenberg und südlich des Dornberges (503 m) einer Karstquelle, die mindestens 24, im Mittel 50 und höchstens 108 l/s schüttet. Das Wasser quillt auf 463 m ü. NN aus einer kleinen Felshöhle im Oberjura der Fränkischen Alb. Einzugsgebiet sind die unmittelbar östlich liegenden Hochflächen. Die Schichtquelle ist vom Bayerischen Landesamt für Umwelt als Geotop (474Q004)[3] ausgewiesen.

Über die Osterfeiertage wird die Lillachquelle als Osterbrunnen geschmückt.

Die Lillach fließt nach ihrer Quelle über Sinterterrassen oder auch Sinterstufen genannte Kalktuffformationen.

2021-04-22_Lillachtal_023Der Bach vereinigt sich nach knapp drei Kilometern Westlauf am Ortsrand von Weißenohe auf einer Höhe von 350 m ü. NHN mit der von Norden kommenden, wenig längeren Kalkach zum nach Südwesten fließenden Aubach.

Der etwa 2,8 km lange Lauf der Lillach endet ungefähr 113 Höhenmeter unterhalb ihrer Quelle, sie hat somit ein mittleres Sohlgefälle von 41 ‰.

[Quelle: Wikipedia]